Mora und Orsasee

Nach der Offroad-Action am Mittwoch, wurde es am Donnerstag (5. Juli) wieder etwas ruhiger. Wir wollten Richtung Mora fahren und dort einen Besuch im Werksverkauf von Morakniv machen.

Man könnte per Straße relativ schnell nach Mora gelangen, aber das war uns etwas zu langweilig. Deswegen hatte ich am Vorabend über Google Maps eine schöne Strecke quer durch den Wald rausgesucht.

Zuerst über die lustige Brücke, auf der auch die Eisenbahn Richtung Norden fährt.

Danach vorbei an so schönen Seen. Hatte sich wieder mal gelohnt, die üblichen Straßen zu verlassen.

Der Besuch bei Morakniv war dann zumindest für den Junior von Erfolg gekrönt. Er durfte sich noch ein schönes Schnitzmesser als Geburtstagsgeschenk aussuchen.

Nachdem wir uns in Mora noch landestypisch bei Max-Burger gestärkt hatten, konnte es auch schon zu unserem Tagesziel, einem kleinen Campingplatz am Nordufer des Orsasees gehen. Ich war hier bereits 2014 gewesen und hatte den Platz in sehr guter Erinnerung. Er wird inzwischen von einem Holländer betrieben, hat aber seinen Charme, der mir vor vier Jahren so gut gefallen hat, behalten.

Es können hier auch Kanus gemietet werden, mit denen auf dem sehr flachen Orsasee herumgepaddelt, oder alternativ gekentert werden kann. Letzterem durften wir einige Zeit zusehen, was zu größeren Aufregungen beim Hütehund führte, denn die „Herde“ konnte nicht mehr vollständig beaufsichtigt werden.

Beim abendlichen Spaziergang sind wir noch an diesem „Freilichtmuseum“ vorbei gelaufen. Sehr liebevoll gemacht, einen Zweck konnten wir nicht erkennen. Ich vermute mal, dass sich hier ein Sammler ausgetobt hat.

Nächste Station wird dann Östersund und von dort geht es dann rüber an die Ostküste. Mehr davon dann in den kommende Berichten.