Nissan Patrol

Schlafen im Auto

Schlafen im Auto – das machen einige schon während der Fahrt – darum soll es hier aber nicht gehen.

Bereits letztes Jahr als ich den Patrol gekauft hatte, empfand ich die Idee im Wagen zu pennen als echte Alternative zum Dachzelt. Letztes Jahr (2015) hatte ich weder Zeit noch Lust mich an den Einbau einer Schlafalternative zu machen. Nachdem ich aber im Frühjahr die Schublade hinten eingebaut hatte, fehlte nur noch eine Verlängerung.

Da der Rahmen für die Schublade bereits aus Aluprofilen gebaut war, bot es sich an die Verlängerung auch aus diesen zu fertigen. Entstanden ist so eine 186cm lange Liegefläche, auf die eine 190cm lange aufblasbare Isomatte von Oztent gelegt wird. Ideal wäre eine 200cm lange Fläche gewesen, was sich aber nicht so einfach realisieren lässt. Es gibt also noch Raum für Verbesserung 😉 . Den Begriff „fertig“ hab ich sowieso schon länger aus meinem Sprachgebrauch gestrichen 😉 .

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Die hinteren Fenster wollte ich zuerst folieren lassen, hab mich aber jetzt für Fenstermatten von Blidimax entschieden. Diese werden wahrscheinlich die komplette kommende Reise nach Marokko montiert bleiben. Vorteil: die Fenstermatten kann ich im Alltag demontieren und  hab dann immer noch die volle Übersicht aus dem hinteren Fenstern. Bei einem größeren Fahrzeug wie dem Patrol ist das immer mal wieder hilfreich, wenn man nach hinten eine gute Übersicht hat. Zusätzlich hab ich noch zwei Lüftungsbleche für die Fondtüren bei Nakatanenga bestellt. So ist auch bei Regenwetter eine Belüftung sichergestellt.

Update 01.04.2017

Die nächste Saison steht vor der Tür. Nach den Erfahrungen der letzten Marokko-Reise, wollte ich noch ein paar Sachen optimieren, um das pennen im Auto zu verbessern.

Nummer 1:
Die Fenstermatten von Blidimax sind super, allerdings hatte ich unterwegs dann doch festgestellt, dass es hin und wieder praktisch ist, auch die vorderen Seitenfenster und die Windschutzscheibe abdecken zu können. Immer dann wenn es draußen sehr warm oder sehr kalt ist/wird, wünscht man sich auch vorne noch die Abdeckung.
Auch bei Übernachtungen auf Parkplätzen, meistens auf der Hin- oder Rückfahrt ist einfach angenehmer, wenn niemand mehr ins Auto reinschauen kann.

Also noch die fehlenden Matten bestellt und gleich noch den passenden Packsack dazu. Gestern mal ausprobiert und wie gewohnt ist die Qualität hervorragend – muss sie auch bei dem Preis.
Was noch verbessert werden sollte, ist die Matte für die Windschutzscheibe. Hier fehlt einfach eine Aussparung für den Rückspiegel. Das macht die Montage etwas fummelig, ist aber nur eine Kleinigkeit.

Nummer 2:
Nur eine Kleinigkeit – im Urlaub bei Dauerregen in Essaouira musste ich feststellen, dass bei leicht geöffnetem Seitenfenster vorne das Wasser direkt vom Dachträger in den Innenraum tropft. Schon in Marokko hatte ich deswegen beschlossen, wieder Windabweiser für vorne zu besorgen. Passende Windabweiser von Climair gibt es für ca. 60 Euro bei ebay zu finden. Die Montage ist sehr einfach, da die Abweiser einfach in den Zwischenraum zwischen Fenstergummi und Seitenscheibe gesteckt werden.

Somit kann ich jetzt unterwegs auch dann vorne lüften, wenn es regnet.