Korsika 2010

Viel Schotter und tolle Ausblicke 07.05.

Gestern war Ruhetag, heute sollte es wieder in die Berge gehen. Zum übernachten wollten wir aber aufgrund der unverändert teilweise sehr kühlen Temperaturen an der Küste bleiben. So verabredeten wir uns mit Gabi und Jörg, die in Ghisonaccia ihren Camper stehen hatten.

Zuerst sollte es aber noch einen Ausflug geben. Leider mußte Florian uns am 08. schon verlassen, so dass wir nochmal zusammen etwas erleben wollten. Das kann ich schon mal vorausschicken, der Tag hat sich ganz sicher auch für Florian gelohnt.

Nachdem wir Jörg abgeholt hatten, ging es erstmal die Nationalstraße Richtung Süden bis nach Pinarellu und von dort aus dann direkt in interessantere Landschaften. Nur ein paar Kilometer hinter der Küste ging es auf einer schönen Schotterstraße hoch in die Berge. Zum Glück spielte das Wetter auch mit, so dass es immer wieder tolle Aussichten auf die Küste gab.

Schwierig war der Weg nicht zu fahren, aber schön! Irgendwann weiter dann ein erster Abzweig, der spannend ausschaute. Nach einem Blick auf die Karte war klar, dass es ein Alternativroute zur bisher befahrenen Waldautobahn war. So folgten wir dann vertrauensvoll unserem Wrangler-Scout.

Es war dann auch gleich viel interessanter zu fahren. Die Untersetzung kam wieder zum Einsatz und die schon bekannten Auswaschungen kreuzten den Weg. Auch ein paar größere Murmeln lagen links und der rechts der Piste. Nach einigen hundert Metern gehts an Feuerlöschtanks vorbei und dann …

Feuerlöschtanks
Feuerlöschtanks

… ja dann kam eine Engstelle. So ca. 400 Meter weiter schien es so, als ob Ende ist. Die Piste war an einer Stelle abgerutscht. Der verbleibende Teil sah erstmal nicht sehr breit aus. Nach der Begehung der Stelle wollte es Florian auf jeden Fall versuchen. Wie man auf dem folgenden Video sieht, war es für ihn und den Wrangler auch nicht wirklich ein Hinderniss. Als nächster wollte es Alex auch unbedingt versuchen.

Nachdem ich seine Überfahrt gefilmt hatte, war für mich klar, dass ich lieber den Rückzug antrete und auf die Waldautobahn zurückfahre. Das sah für meinen Geschmack einfach eine Spur zu gefährlich aus.

Also zurück und über die Waldautobahn zum Treffpunkt mit den anderen. Der Rest der Strecke ist dann nicht mehr erwähnenswert, es geht einfach durch den Wald, bis zur D368.

Das war aber noch nicht alles. Florian wollte noch unbedingt den Einstieg zu einer sehr speziellen Piste finde. Einer Piste, die anscheinend bei korsischen Offroadern sehr bekannt ist, die „Piste des Seigneurs“. Zumindest wird sie so auf den Youtube-Videos genannt, die wir vorab gefunden hatten.

Den Einstieg haben wir gefunden, wo dieser ist, wird allerdings hier nicht verraten. Wer die Piste fahren möchte, möge sich selber auf die Suche begeben und seine Erkenntnisse dann auch für sich behalten!
Da die Strecke anscheinend ca. 20km lang ist, sind wir nur den Einstieg gefahren. Nachdem ich mir die ersten Meter zu Fuß angeschaut hatte, stand für mich fest, dass ich diese Piste meinem Auto nicht zumuten wollte. Also hab ich mich aufs filmen beschränkt, dabei sind diese Aufnahmen entstanden.

Hier noch die gefahrene Strecke und Bilder des Tages.