Hispania 2009

Zum Cabo de Sao Vicente

Freitag 05.06.2009

Ziel der heutigen Tour war das Cabo, der südwestlichste Punkt Europas und somit die alte Küstenstadt Sagres. Um es gleich vorwegzunehmen, ich bin dann auch gleich in Sagres geblieben und hab mein mobiles Heim auf dem dortigen Campingplatz aufgebaut. Ein sehr schöner Platz, der windgeschützt in einem Pinienwald liegt.
Windschutz ist hier wichtig, denn vom Atlantik her weht eine beständige, etwas kühle Brise. Ein wenig fühle ich mich an die Nordsee versetzt, auch wenn die Landschaft komplett anders ausschaut.
Kurz nach dem Start in Quarteira wurde das Wetter immer schlechter und es fing an zu regnen. Ich hatte schon befürchtet, dass ich genau in die falsche Richtung fahren würde, denn der Regen kam aus dem Westen. Letztendlich war das aber garnicht verkehrt, denn so war in Sagres das Regengebiet als erstes durchgezogen und ich konnte die Sonne genießen, während wahrscheinlich der Rest der Küste noch im Regen lag.
Erstes Ziel in Sagres war die Fortaleza de Sagres. Wie es sich für einen touristisch genutzten Platz gehört, darf man hier 3 Euro Eintritt zahlen. Für die Festung alleine würde sich das nicht lohnen, man kann aber auf die Landzunge zum kleinen Leuchtturm rauswandern und von dort die Aussicht auf die Küste und aufs Cabo genießen. Der Felsen, auf dem der kleine Leuchtturm steht, ist übrigens vom Meer unterhöhlt. Es gibt auch eine Stelle, an der man das sehen kann, viel Spaß beim Suchen 😉 .
Weiter gings dann zum Cabo. Den Touri Rummel dort fand ich etwas abschreckend, die Würstchenbuden auch („letzte Wurst vor Amerika“ – auf die Idee muss man erstmal kommen). Der Leuchtturm und die Umgebung sind aber für einen Besuch interessant genug, so dass man diese negativen Begleiterscheinungen verkraften kann.
Morgen werde ich dann die Algarve-Küste Richtung Norden erkunden.