Abschluss am Lake Shkodra

Zum Abschluss unserer Rundtour durch Albanien wollten wir nochmal am Lake Shkodra Resort im Norden von Albanien halt machen. Von hier aus werden wir ab Samstag (30.09.) die Rückreise Richtung Deutschland in Angriff nehmen.

Für die Fahrt von Südalbanien in den Norden hatten wir uns zwei Tage zeit genommen, so dass wir nochmal eine Übernachtung am Strand einplanen konnten. Südlich von Vlore war mir an der Küste, kurz bevor die Küstenstraße die Berge überqueren muss, noch ein Übernachtungsplatz in Erinnerung gewesen. Vor vier Jahren war das noch ein einsamer Strand gewesen, der über eine holprige Piste erreichbar war. Heute wird dort eine riesige Ferienanlage gebaut, das Greencoast Resort. Vermutlich war dieses Jahr die letzte Gelegenheit dort unten zu übernachten. Die lustigen Strandbuden müssen dann vermutlich auch dem neuen Luxus weichen. Irgendwie schade – zumindest die Küste verliert ihren Charme und wird vermutlich in einigen Jahren genauso „schön“ aussehen, wie betonierte spanische Küste.

Von dort aus waren es dann nur noch 280km bis Shkodra – 280km für die wir über 5 Stunden benötigten. Es wird viel gebaut, überall entstehen neue Betonklötze, nur die Küstenstraße kann dem neuen Boom noch nicht viel entgegensetzen. Sehr witzig die Durchquerung von Vlore – Kreisverkehre sind v.a. dazu da Chaos zu erzeugen. Offensichtlich nicht für das gestiegene Verkehrsaufkommen konzipiert.

Am Lake Shkodra Resort empfing uns dann wieder die gewohnte Ruhe. Der Freitag wird entsprechend seinem Namen ein Ruhetag, bevor es wie schon erwähnt, am Samstag wieder Richtung Heimat geht.

Damit möchte ich diesen Reiseblog für beendet erklären. Ich hoffe es hat mal wieder Spaß gemacht, unserer Reise über den Balkan zu folgen. Bedanken möchte ich mich noch bei meinen Reisepartnern, die diese Reise in drei, bzw. zwei Wochen zu dem gemacht haben, was sie war – eine entspannte Tour durch das Hinterland mit vielen schönen Übernachungplätzen und tollen Pistentouren. Vielen Dank dafür an Marlis und Jörn (Team GOGOL) und Nina und Michi (Team Fuzzymobil).

Ein paar Sätze zur Planung:

Bei der Planung der Reise hat mir v.a. der GPS Offroad Reiseführer Albanien von der Pistenkuh geholfen. Hervorragend gescoutete Touren mit detaillierten Beschreibungen. Kann ich nur jedem weiterempfehlen, der eine ähnliche Reise plant. Wir sind nur einen Bruchteil der beschriebenen Touren abgefahren.

Sehr gut funktioniert hat während des gesamten Aufenthalts in Albanien die Internetverbindung über eine Surfkarte von Telekom Albania. Gekauft kurz hinter der Grenze in Koplik – im Ortszentrum findet man einen Telekom Laden mit freundlichem und hilfsbereitem Personal, welches auch sehr gut englisch spricht. Das erspart einem die mühsame Suche nach einem vergleichbaren Shop in Shkodra. Als mobile-Route hatte ich von TP-Link das Modell M7350 dabei, welches unauffällig und zuverlässig seinen Dienst verrichtet hat.

Als Offlinekarte hatte ich von freytag & berndt die Autokarte Albanien in 1:150000 dabei. Auf dieser sind selbst kleinste Pisten verzeichnet. Für die Navigation unterwegs war wie gewohnt Locus Pro mit OSM-Karten auf meinem Android Tablet im Einsatz und ein einfaches Garmin Nüvi.

0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.