Korsika 2010

Monte Cinto 14.05.

So war dann also mal wieder schneller als gedacht der letzte „richtige“ Tag auf Korsika angebrochen. Damit wir die Insel auch gut Erinnerung behalten sollten, ging es an diesem Tag nochmal in die Pampa im Zentrum von Korsika.

Der Monte Cinto ist der höchste Berg Korsikas, mit 2700 Metern. Eine Schotterpiste unterhalb des Bergmassivs führt bis auf 1600 Metern zu einem „Parkplatz“, von dem aus der Wanderweg zum Monte Cinto startet. Für die längere Wanderung hatten wir natürlich keine Zeit, aber bis zu dem Parkplatz wollten wir auf jeden Fall fahren.

Die Anfahrt ab Ajaccio gestaltete sich allerdings etwas chaotisch. Unsere Navitanten waren anscheinend etwas unpäßlich und spielten uns den einen oder anderen Streich. Zuerst dachte Alex seine Garmin-Tante, sie hätte eine tolle Abkürzung gefunden. Die endete allerdings mitten im Wald in einer Sackgasse. Kurz danach wollte dann meine Navigon-Tante zeigen, dass sie das auch kann und führt uns in einer Ortschaft völlig bescheuert von der Nationalstraße weg und später wieder drauf. Manchmal macht es doch Sinn, selber nachzudenken und sich nicht blind auf die Technik zu verlassen.

Zumindest der Einstieg zur Piste am Monte Cinto wurde problemlos später gefunden 😉 . Direkt am Einstieg liegen übrigens zwei schöne Campingplätze, die sich allerdings noch im Vorsaisonschlaf befanden.

Die Piste selber konnte angeblich früher auch mit PKWs befahren werden, das ist allerdings wohl schon etwas länger her. Akuell kommt man nur mit ausreichender Bodenfreiheit und Allrad dort hoch. Das nachfolgende Video zeigt das denke ich mal sehr gut.

Vom Monte Cinto wieder runtergekommen, ging es nur noch direkt nach Bastia und von dort aus zur Marina de Pietracorbara, wo ein schöner Campingplatz unsere letzte Übernachtungsstätte auf Korsika sein sollte.

Ein schöner Abschluss unserer Korsika-Tour! Damit ist auch dieser Reiseblog mal wieder an seinem Ende angekommen. Ich hoffe, dass es für die Leser interessant war 😉 . Die nächsten Reisepläne sind schon wieder in meinem Kopf, so dass es hier nicht langweilig werden wird.