Dashcam iTracker mini0806

Seit Mai 2016 begleitet mich im Patrol eine Dashcam.

Wieso weshalb? warum?
Ich bin mit dem Auto ca. 2 Monate im Jahr im Ausland unterwegs, dabei auch in Ländern in denen andere inoffizielle Verkehrsregeln gelten als wir sie gewohnt sind. Da fand ich die Idee einer solchen Kamera für den „Fall X“ nicht so verkehrt. Gleichzeitig schneide ich Blicke durch die Windschutzscheibe (WSS) gerne in meine Videos rein. Das kann man zwar auch mit der GoPro machen, was aber lästig ist, weil man immer manuell starten und stoppen muss. Hier läuft einfach eine Kamera den ganzen Tag mit, ohne das ich mich drum kümmern muss.

Zum Produkt:
Die Kamera ist klein, sogar sehr klein. Hier ein Foto neben einer AAA-Batterie.

Die Größe und Farbe der Kamera ermöglicht eine versteckte Montage an der WSS. Im Lieferumfang sind mehrere 3M-Klebepads, mit denen die separate Halterung sicher an der WSS montiert werden kann. Die Halterung ist gleichzeitig auch der Anschluss für die Stromversorgung.

Foto von vorne – wer findet die Kamera?

Die Stromversorgung erfolgt über ein Micro-USB-Kabel, welches in ausreichender Länge, inkl. dem Adapter für die 12V-Steckdose beiliegt. Das Kabel hab ich versteckt hinter Blenden an der A-Säule entlang bis zur 12V-Steckdose vorne im Fahrerraum geführt. Diese Steckdose wird über Zündungsplus geschaltet. Mit dieser Konfiguration startet die Kamera automatisch nach Einschalten der Zündung die Aufnahme. Genauso wie ich das haben wollte, montieren und nicht mehr drum kümmern.

Die Videofiles werden auf zwei Micro-SD-Karten gespeichert. Die Kamera kann bis zu 128GB Karten verarbeiten. Momentan verwende ich zwei 64-GB Class-10 Karten von Samsung für die Speicherung. Auf welcher Karte gespeichert wird, entscheidet die Kamera selbständig, normalerweise werden die Files abwechselnd auf die Karten geschrieben. Die Karten sind also im Normalfall immer komplett voll, es wird das jeweils älteste File automatisch überschrieben.
Die Video-Files werden fortlaufend geschrieben, es können Videolängen von 1 Minute – 5 Minuten eingestellt werden (unendlich geht auch, macht aber IMHO wenig Sinn). Videoauflösung in HD sollte inzwischen selbstverständlich sein. Es geht sogar noch mehr – hier die Auflösungen aus denen man auswählen kann: 2560×1080/30fps, 2304×1296/30fps, 1920×1080/45fps, 1920×1080/30fps, 1280×720/60fps, 1280×720/30fps
Meine Aufzeichnungen erfolgen in 2304×1296, was zu einer sehr guten Qualität in geschnittenen Videos führt (Beispielvideo weiter unten).

Während der Videoaufzeichnung wird außerdem noch ein GPS-Track parallel zum Video gespeichert. Mit Hilfe der Auswertungssoftware kann man so sehr schnell bestimmte Stellen, die einen interessieren, wiederfinden.

Weitere technische Details und auch die Bedienungsanleitung zum Download findet ihr beim Hersteller.

Zum Abschluss noch ein Video mit einigen Aufnahmen aus dem letzten Urlaub in Marokko – unbearbeitet, einfach nur zusammen geschnitten.

1 Kommentar

  1. Pingback: Marokko 2016: Erg Chebbi Onboard - sgm-travel

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